Vitex agnus castus Schwangerschaft Mönchspfeffer schwanger

Donnerstag, den 21. März 2019 um 09.20 Uhr

 

Mönchspfeffer Schwangerschaft

Mönchspfeffer kann bei Kinderwunsch helfen
Die Frucht des Mönchspfeffer wurde bereits im Mittelalter zu medizinischen Zwecken verwendet. Diente sie damals vor allem der Lust hemmenden Wirkung, konnte heute herausgefunden werden, dass Mönchspfeffer auch den weiblichen Zyklus unterstützen kann. Daher wird der Mönchspfeffer häufig verschrieben, wenn Frauen unter Menstruationsbeschwerden leiden, das prämenstruelle Syndrom auftritt oder aber Probleme in den Wechseljahren vorhanden sind. Der Mönchspfeffer kann den Hormonhaushalt der Frauen wieder ins Gleichgewicht bringen und so helfen, die Beschwerden zu lindern.

Häufig wird Mönchspfeffer auch für eine Schwangerschaft eingesetzt. Frauen, deren Kinderwunsch lange unerfüllt bliebt, nutzen Mönchspfeffer, um die Schwangerschaft zu erreichen. Durch die Stimulierung der Gelbkörperhormon-Produktion ist es möglich, ausreichend Hormone zu produzieren, um ein Einnisten der Eizelle in der Gebärmutter zu unterstützen. Bereits viele Frauen nutzen Mönchspfeffer für eine Schwangerschaft und konnten positive Erfahrungen sammeln.

Mönchspfeffer bei Schwangerschaft absetzen
Obwohl der Mönchspfeffer eine Schwangerschaft unterstützen kann, können auch Nebenwirkungen auftreten, die Frauen nicht unbeachtet lassen sollten. So kann eine erhöhte Dosis zu Hautrötungen und Hautreizungen führen, auch Spannungsgefühle in der Brust sind nicht selten. In diesen Fällen sollte ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden, um die aufgetretenen Probleme zu untersuchen und die Dosis des Mönchspfeffer neu einzustellen.

Frauen, die Mönchspfeffer für eine Schwangerschaft einsetzen, sollten das Medikament absetzen, sobald sie schwanger sind, sprich die Schwangerschaft festgestellt wurde. Mönchspfeffer sollte bei Schwangerschaft nicht eingenommen werden, gleiches gilt bei Krankheiten, die hormonell bedingt sind. Sobald Frauen die Gewissheit haben, schwanger zu sein, sollten sie den Mönchspfeffer absetzen, um Schaden für sich und für ihr Kind zu verhindern.

Mögliche Nebenwirkungen bei Mönchspfeffer
Mönchspfeffer sollte in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Zwar konnten Schäden am Embryo bisher nicht festgestellt werden, negative Auswirkungen bei der Einnahme von Mönchspfeffer in der Schwangerschaft können aber nicht ausgeschlossen werden. Die Präparate sollten daher umgehend abgesetzt werden.

Mönchspfeffer wird weiterhin eingesetzt, um die Bildung des Hormons Prolaktin zu drosseln, welches in der Hirnanhangdrüse gebildet wird. Dieses Hormon ist in der Stillzeit wichtig, da es die Milchproduktion unterstützt und somit eine erfolgreiche Stillzeit gewährleistet. Frauen sollten daher nicht nur in der Schwangerschaft auf Mönchspfeffer verzichten, sondern das Arzneimittel möglichst auch während der gesamten Stillzeit absetzen. Nähere Informationen geben die Gynäkologen vor Ort.


Diese Website soll nur der reinen ersten Grundinformation dienen und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Vor dem Umgang mit Mönchspfeffer
befragen sie bitte immer ihren Arzt oder Apotheker und lassen sie sich umfassend von diesen beiden Personenkreisen beraten.